1964 Geboren in Tiflis, Georgien
1988 Abschluss an der Staatlichen Akademie der Schönen Künste Tiflis
1990 Studium an der Glasgow School of Art im Rahmen eines postgradualen Austauschprogramms
Geboren in der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien begann Berdysheffs künstlerische Laufbahn offiziell in Schottland. Dort nahm er an einem postgradualen Austauschprogramm an der Glasgow School of Art teil, auch bekannt als Charles Rennie Mackintosh Building. Nach mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in Schottland präsentierte die Edinburgh School of Art seine Hauptausstellung während des Edinburgh International Festival 1997. Im Jahr 2000 erhielt er den John Murray Thomson Award für seine Arbeit in der Royal Scottish Academy Annual Exhibition. Seitdem nahm er an zahlreichen Ausstellungen weltweit teil. In den Vereinigten Staaten wurden seine Werke in Florida, Arizona und New York gezeigt. 2022 beteiligte er sich an einer Gruppenausstellung von sechs surrealistischen Künstlern im Marietta Cobb Museum of Art. Seine jüngste Einzelausstellung fand in der Avery Gallery, Marietta, GA, statt.
In seinen Gemälden verbindet Berdysheff figurative, oft verzerrte Objekte mit reinen Formen und texturalen Elementen. Diese existieren jenseits jeglicher physischer oder logischer Grenzen nebeneinander und offenbaren die unsichtbare Spannung und den ewigen Kampf zwischen (oder innerhalb) aller Materieformen. Dies alles trägt dazu bei, Zweifel an der „Realität des Sichtbaren“ entstehen zu lassen.