Alexander Ow-Lebedew: Künstler, Fotograf, Videograf, Musiker.
Geboren 1970 in Moskau.
Den Großteil seiner Malerfahrung erhielt er von seinem Vater N.W. Owetschkin – Akademiker, verdienstvoller Künstler der UdSSR, führender Künstler des Studios M.B. Grekow – von "alla-prima", der russischen realistischen Malerschule, bis hin zur mehrschichtigen Malerei der italienischen Methode, die er autodidaktisch erlernte.
Die Hauptinteressen in der Malerei sind thematische Eigenwerke, die von Kunsthistorikern auf einer Ausstellung als „mystischer Realismus“ bezeichnet wurden. Die erzählerische Linie, die die Werke verbindet, offenbart philosophische Aspekte der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur durch symbolische Deutung architektonischer Formen. In dieser Wechselwirkung wird die Natur als das Ursprüngliche, das Unberührte verstanden, während die Architektur als Schöpfung des Menschen fungiert.
Aus diesem Grund stellt das Landschaftsgenre für den Künstler ein besonderes Interesse dar, da es ihm ermöglicht, seine Beobachtungen der uns umgebenden Wirklichkeit mit dem Betrachter zu teilen. Er vermittelt sowohl verschiedene Zustände der Natur, ihre Luft, ihren Raum, als auch seinen eigenen inneren Seelenzustand.
Das Landschaftsgenre ist eine zeitlose Form der bildenden Kunst, die es erlaubt, die sich immer schneller drehende historische Zeit und den äußeren Trubel anzuhalten. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit, innezuhalten, durchzuatmen beim Betrachten des Sichtbaren und mit den „Vibrissen der Seele“ hinter dem äußeren Bild etwas Feineres zu spüren.